Die Regierungssau

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Friher is des a su gwesn,
dass die Säu hobns in Huf naus glässn,
gwiezlt hobn sie sich do im Dreck,
do hobn die Leit gsogt: „Des gibt Speck.“

Wie die Säu im Huf draussn worn,
kummt a Beamter vom Finanzamt gfohrn.
Do schreit der Bauer zu seiner Frau:
„Gib obacht af die Regierungssau.“

Do hat sich der Finanzbeamte arg aufgregt,
wal der Bauer do su wos segt.
„Die Sau hasst su“ hat der Bauer ihm erklärt,
„wal die Sau der Regierung ghört.

Die Sau hobn mir für den Staat ugschafft,
denn die wird etz bal verkaft,
und des Geld tut es Finanzamt holn
wal mir domit unsere Steiern zohln.

Und die andere die is die Familiensau,
denn die ghört mir und meiner Frau,
die wird dem nächst selber gschlacht
und Schinkn und Worscht draus gmacht.“