Erlebnis eines Jägers

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A Jäger hockt am Hochsitz drobn
und tut heit mit die Reh ka Glück hobn.
Wie er denkt es kummt doch nix mehr,
kummt a Liebespärla do derher.

Wal sie sich do su gor arg mögn,
hobns den Jäger af den Hochsitz drobn net gsehn.
Sie hobn sich net weit vom Hochsitz highockt,
do wor der Jäger a wenig gschockt.

Er hat sich fast nemmer schnaufn draut
und hat ner blos nu af die zwa hi gschaut,
denn die hobn gleich ugfangt zum Schmusn,
er langt do gleich hi an ihrn Busn.

Wals anander mögn su sehr,
drum will er anu a weng mehr.
Drauf segt dann sie: „Des tut net geh,
des musst du doch versteh,

ich hob die Pille heit net gnumma,
es kennert a Kind do kumma.“
Doch wal er do hät su gern mögn
segt er: „Es wird do scho nix gschehn.

und kummt a Kind, vertrau drobn af den Herrn,
er wird scho unsere Kinder ernährn.“
Do schreit der Jäger vom Hochsitz ro:
„Ja wie hobn mir des etz do,

ich soll fir eier Kinner zohln,
eich soll doch gleich der Teifl holn.“
Vo Schreck zuckn de zwa zamm
und renna in grösstn Trab dann ham.