Sprüchworter und Redensarten

<<                           /\                              >>

Bei diesen Sprüchewörtern und Redensarten ist nicht von einer Urheberschaft meines Vaters auszugehen. Jedoch waren diese Ihm so wichtig, dass er viele davon aufgeschrieben hat.

Spare in der Not, da hast du Zeit.

Scheue Recht und tue nie was.

Ein Zwilling kommt selten allein.

Lieber reich und gesund, als arm und krank.

Wer zuletzt lacht, hat die längste Leitung.

Wenn die Not am grössten ist, ist der Gerichtsvollzieher am nächsten.

Wer für den andern eine Grube gräbt, ist blöd.

Wer einen Spaten hat, braucht für den Schrott nicht zu sorgen.

Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu verschäppern.

Denken ist Glückssache und alle Tage hat man kein Glück.

Gelebt, geliebt, geraucht, gesoffen und dann auf den Doktor hoffen.

Quäl einen Preussen nie zum Scherz, denn er fühlt wie du den Schmerz.

Was an Ausbildung nicht vorhanden ist wird meistens durch Einbildung ersetzt.

Morgenstund ist aller Arbeit Anfang.

Wenn man Leute versichern will, muss man sie zuerst verunsichern.

Die Egoisten sagen statt: „Vater unser“ mein Gott.

Es kann nicht nur Erfolgreiche geben, es muss auch Menschen geben zum Arbeiten.

Der eine weiss alles, der andere weiss alles besser.

Glaube versetzt Berge und der Wohlstand Knöpfe.

Er fand die Frau fürs Leben, jetzt braucht er noch eine für den Haushalt.

Mit leerem Kopf spricht man nicht.

Die einen haben die Berge, die anderen den Horizont.

Der Schütze schützt nicht, er schiesst.

Beim Tag der offenen Tür waren die Gefängnisse nicht dabei.

Wenn ein Kleiner auf einen Gaul kommt, reitet er ihn zu Tode.

Ein Hund ohne Halsband ist kein freier Hund, sondern ein streunender.

Geld stinkt nicht, wenn man es rechtzeitig ausgibt.

Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird.

Ich sage zu allen Leuten du, denn zum lieben Gott sage ich es auch.

Der hat grosses Pech gehabt mit den Frauen, die eine lief ihm davon, die andere ist ihm geblieben.

Weil die Pfarrer gläubige Leute sind, kann man ihnen etwas mehr erzählen.

Besser prostituiert, als protestantisch.

Beim Essen sollte der Buckel auch noch Bauch sein.

Wer einen Schaden hat, den spottet jede Beschreibung.

Es ist besser eine Taube in der Hand, als einen Spatzen auf dem Dach.

Da kommt man sich vor, wie ein Fisch ohne Fahrrad.

Jeder Mensch hat ein Laster, wenn einer mehrere Laster hat ist er ein Fuhrunternehmer.

Die Seele einer Frau und der Inhalt einer Woscht, die bleiben ewig unerforscht.

Alle wollen zurück zur Natur, aber nicht zu Fuss.

Das Denken sollte man den Pferden überlassen, das Arbeiten den Eseln und das Saufen den Ochsen.